Dieser Trip ins Diamanten Sperrgebiet war speziell für Afrikaner geplant und tatsächlich würden normale Menschen von der Stange einem solchen Event nichts abgewinnen, wie die Kommentare zu meinem „Brandbergbuch“ zeigen. „Gott sei Dank“. Malle ist auch schön.
Da ein Permit für das Sperrgebiet nicht so einfach vergeben wird, nahm ich die Einladung meines afrikanischen Freundes an, und wir fuhren als i-Tüpfelchen mit einem roten Hummer, dem Auto, welches wirklich weltweit niemand braucht.
Nach Sand, Hitze, Skorpionen und 100 m hohen Dünen über die wir mehr oder weniger mit dem roten Feger geflogen sind, erreichten wir die ehemaligen Enklaven, wo vor etwa hundert Jahren noch Sklavenähnliche Verhältnisse unter unmenschlichen Bedingungen der Alltag waren. Wir waren die ersten, die nach der Unabhängigkeit Namibias die endlosen Friedhöfe der „verendeten“ sehen durften sowie die Reste eben jener Bretterbuden in denen sie gehaust haben, um dem Sand die Diamanten zu entreißen. Es waren sehr, sehr viele, deren bleiche Knochen in den grauen Nebel ragen ... Gnadenlose Sonne, eiskalter Nebel, horrende Lebensverhältnisse, die Diamanten der Skelettküste für die Finger schöner Frauen eben ...

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