Seit nunmehr 16 Jahren bin ich nach Namibia gereist und endlich habe ich die Zeit, das Grauen der deutschstämmigen Namibier zu fahren, den so berüchtigten Autoschreddernden van Zyl’s Pass im Kaokoveld nahe der angolanischen Grenze.
Von unserem Winterquartier Bloubergstrand (Kapstadt) machten wir (Katrin, Richi und ich) uns auf den Weg und cruisten über Richtersfeld, Fischfluß, Namib, Brandberg, Damaraland, Huarusib in die Mopanewälder der Himbas im Kaokoveld zum van Z.
Im Nachhinein kann allerdings gesagt werden, dass es nicht so schlimm gewesen ist. Dies zeigten uns die Steintafeln mit Hunderten von Namen am Ausgang des van Z nach einem 60° steilen Geröllhang. Van Z ist nur etwa 15 Kilometer lang…unsere Canning Stock Expedition in Australien war 2.200 Kilometer offroad ohne back up – eine komplett andere Klasse für sich!
Es war trotzdem schon ein tolles Erlebnis, auch die marodierenden Honigdachse im Nachtlager am Marienfluss bei den Giraffenbergen und die neugierigen Elefanten, die nachts rüsselnd um unseren Wagen standen – wir rochen nämlich ziemlich gut ... .
Noch viel schöner waren unsere Treffen mit den Himbas und Hereros in den Wäldern sowie den Abenden mit Braii am Feuer, wo uns jede Nacht diverse Besucher mit Gewichten von Gramm bis Tonnen beehrten.
Es gibt nichts schöneres als Afrika!

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